Pain-Points · 7 Min Lesezeit
Was kostet Individualsoftware? Preise für den Mittelstand.
Was kostet Individualsoftware wirklich? Realistische Preis-Spannen nach Projekttyp, die wichtigsten Kostentreiber und warum wir zum Festpreis arbeiten.
„Was kostet Individualsoftware?" ist die häufigste Frage im Erstgespräch — und die ehrlichste Antwort lautet zunächst: Es kommt darauf an. Aber das hilft niemandem weiter. Deshalb hier konkrete, realistische Größenordnungen für den Mittelstand, damit Sie Ihr Budget einschätzen können.
Preis-Spannen nach Projekttyp
| Projekttyp | Richtwert (Festpreis) |
|---|---|
| Kleines internes Tool / Widget | ab 5.000 – 15.000 € |
| Schlanke Webanwendung (z. B. Excel-Ablösung) | 15.000 – 50.000 € |
| Portal mit mehreren Modulen & Schnittstellen | 50.000 – 150.000 € |
| Komplexe Plattform / Produkt | ab 150.000 € |
Die meisten Mittelstandsprojekte liegen zwischen 40.000 und 120.000 €. Das sind Richtwerte — der konkrete Preis hängt von den unten genannten Faktoren ab.
Was den Preis treibt
- Komplexität der Logik: einfache Verwaltung vs. komplexe Berechnungen und Regeln.
- Schnittstellen: jede Anbindung an ERP, Buchhaltung, Shop oder Maschinen kostet extra.
- Nutzer & Rollen: differenzierte Rechte und Mandantenfähigkeit erhöhen den Aufwand.
- Datenmigration: Altbestände aus Excel oder Access sauber zu übernehmen ist Arbeit.
- Design & Betrieb: Anspruch an Oberfläche, Hosting, Wartung und Verfügbarkeit.
Stundensatz oder Festpreis?
Agenturen im deutschsprachigen Raum berechnen meist 120 bis 180 € pro Stunde. Bei offener Stundenabrechnung tragen Sie das volle Risiko, wenn ein Projekt länger dauert. Wir arbeiten deshalb zum Festpreis: Wir definieren den Umfang in einem bezahlten Scoping, liefern dann zum vereinbarten Preis — und Sie haben Kostensicherheit von Anfang an.
An die Folgekosten denken
Zum ehrlichen Bild gehören Betrieb und Wartung (Hosting, Updates, Weiterentwicklung) — dafür entfallen laufende Lizenzgebühren pro Nutzer, und der Code gehört Ihnen. Eine eigene Lösung rechnet sich besonders dann, wenn Standardsoftware Ihre Prozesse nur mit Kompromissen abbildet oder die Lizenzkosten mit der Teamgröße stark steigen.
So planen Sie Ihr Budget realistisch
Der verlässlichste Weg ist ein kurzes, bezahltes Scoping (typisch 1–3 Wochen). Danach steht ein klares Festpreis-Angebot — bevor das größere Investment beginnt. So vermeiden Sie das teuerste aller Software-Probleme: das halbfertige Projekt.
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