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Website erstellen lassen: Baukasten, Freelancer, Agentur?
Website erstellen lassen als Handwerksbetrieb oder kleines Unternehmen: Baukasten, Freelancer oder Agentur im ehrlichen Vergleich - plus 7 Dinge, die jede Website braucht.
Die alte Website ist in die Jahre gekommen, auf dem Handy sieht sie nicht gut aus, und Anfragen kommen fast nur noch über Empfehlungen? Dann steht die Frage im Raum: selbst bauen, einen Freelancer beauftragen oder eine Agentur? Hier ein ehrlicher Vergleich - aus Sicht kleiner Unternehmen, Handwerksbetriebe und Praxen.
Die drei Wege im Überblick
| Weg | Stärken | Schwächen |
|---|---|---|
| Baukasten (Wix, Jimdo & Co.) | Günstiger Einstieg, schnell online, selbst pflegbar | Eigene Zeit, oft begrenzt bei Ladezeit, SEO und Funktionen; Bindung an den Anbieter |
| Freelancer | Persönlich, meist flexibel und günstiger als Agenturen | Qualität schwankt stark; Ausfallrisiko, wenn eine Person wegfällt |
| Agentur / Entwicklerteam | Technik, Design, SEO und Betrieb aus einer Hand; Vertretung gesichert | Höhere Anfangsinvestition; nicht jede Agentur arbeitet zum Festpreis |
Wann ein Baukasten völlig reicht
Wenn Sie nur eine digitale Visitenkarte brauchen - wer Sie sind, was Sie machen, wie man Sie erreicht - und gerne selbst Hand anlegen, ist ein Baukasten eine vernünftige Wahl. Das sagen wir auch im Erstgespräch. Rechnen Sie aber Ihre eigene Zeit mit: Texte schreiben, Bilder auswählen, Technik und Rechtstexte aktuell halten.
Wann sich eine professionelle Website lohnt
- Die Website soll Anfragen, Termine oder Bewerbungen bringen - nicht nur existieren.
- Sie wollen in Ihrer Region bei Google vorne stehen, z. B. für „Ihr Gewerk + Ihr Ort".
- Formulare, Online-Buchung oder Shop sollen mit Ihren Abläufen verbunden sein.
- Sie wollen sich um Updates, Sicherheit und Barrierefreiheit nicht selbst kümmern.
Diese 7 Dinge braucht jede Website eines kleinen Unternehmens
1. In drei Sekunden klar: Was, wo, wie erreichbar
Leistung, Region und ein Anruf- oder Anfrage-Button gehören ganz nach oben - auf dem Handy ohne Scrollen sichtbar.
2. Schnell auf dem Handy
Die meisten Suchen nach lokalen Betrieben passieren mobil. Lange Ladezeiten kosten Besucher und Platzierungen bei Google.
3. Eine Seite pro Leistung
„Badsanierung", „Heizungstausch", „Wartung": Jede wichtige Leistung bekommt eine eigene Seite mit eigenen Fotos und Antworten auf typische Fragen. So findet Google Sie für genau diese Suchbegriffe.
4. Echte Fotos statt Stockbilder
Ihr Team, Ihre Fahrzeuge, Ihre Arbeit. Nichts schafft schneller Vertrauen - und nichts unterscheidet Sie besser vom Wettbewerb.
5. Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil
Für lokale Suchen oft genauso wichtig wie die Website selbst: richtige Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen - und ein Link zur passenden Seite Ihrer Website.
6. Einfacher Kontakt - auch für Bewerber
Ein kurzes Formular, Klick-zum-Anrufen, auf Wunsch Online-Terminbuchung. Und eine Karriereseite, auf der man sich ohne große Hürde bewerben kann.
7. Rechtliche und technische Basis
Impressum, Datenschutzerklärung, Einwilligung für Analyse-Tools - und, wo es Sie betrifft, Barrierefreiheit nach dem BFSG. Ob das für Ihr Unternehmen gilt, erklären wir im BFSG-Ratgeber.
Was den Preis bestimmt
- Umfang: Anzahl der Seiten und Leistungen.
- Funktionen: Terminbuchung, Shop, Anbindung an Kalender oder Software.
- Inhalte: Sind Texte und Fotos vorhanden oder müssen sie erstellt werden?
- Betrieb: Hosting, Updates, Backups und Änderungen nach dem Start.
Fragen Sie immer nach einem Festpreis mit klar beschriebenem Umfang - und danach, wem Domain, Inhalte und Code am Ende gehören. Die Antwort sollte lauten: Ihnen.
Tipp: Prüfen Sie Ihre aktuelle Seite vorab mit unserem kostenlosen BFSG-Check.
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